Der rote Faden

Ein Plan

Ich bin ein Kopfmensch. Das ist sicher auch Teil des Problems. Jetzt wird's Zeit, dass dieser Umstand auch Teil der Lösung wird: Ich habe einen Plan.

Da sind wir

Ich persönlich bin – wie Du vielleicht auch – ein sehr kopflastiger Mensch. Würde man mich nach meinen Vorbildern fragen, mir kämen sofort Mr. SPOCK und DATA – beide aus Star Trek – in den Sinn. Warum? Sie haben entweder keine Emotionen oder sind in nahezu jeder Situation dazu in der Lage diese zu kontrollieren. Etwas, das mir scheinbar größere Schwierigkeiten bereitet als ich mir das gerne eingestehen möchte.

Wenn ich also ein Problem habe, mit dem ich nicht zurechtkomme, denke ich darüber nach wie einer von diesen beiden Herren es lösen würde. Und ich glaube, ich muss mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, um zu behaupten: Zunächst würden sie ihre Situation analysieren, dann würden sie ihre Möglichkeiten ausloten und anschließend einen Plan ausarbeiten, an den sie sich halten. Korrekt?

 Tja. Meine Situation kenne ich, wie jeder depressive Mensch, relativ gut. Klar – die Wahrnehmung ist natürlich verzerrt und ich kann mich in vielerlei Hinsicht nicht wirklich auf mein Urteilsvermögen verlassen. Aber eines ist sicher: So wie bisher funktioniert’s nicht. Und … wenn ich ehrlich bin … ein Mr. SPOCK wird aus mir wohl auch nicht mehr. Was also tun?

Da gehen wir hin

Für mich gibt es fünf Felder, auf denen ich lernen muss, mich wieder etwas sicherer zu bewegen. Jedes dieser Felder trägt schließlich zum Glück eines Menschen bei.

Ich glaube, es handelt sich dabei um

  • Körperliche Gesundheit
  • Menschliche Beziehungen
  • Wissen und Geist
  • Lebensfreude und Lebenssinn
  • Berufliches und Finanzen

Es sind also diese fünf Punkte, die ich in meinem Blog beackern möchte. Die Themen des Glücks, sozusagen. Zumindest meines Glücks. Ich weiß nicht, wie das bei Dir ist – aber ich glaube, dass es zumindest niemanden gibt, der auch nur eines dieser Felder tatsächlich auslassen könnte ohne irgendwann unglücklich zu werden. Oder?

Und so machen wir’s

Tatsächlich bin ich in keinem dieser fünf Felder besonders erfolgreich. Ich meine das so:

  • Körper und Gesundheit
    Ich habe Übergewicht und fühle mich meist sehr abgeschlagen – auch in den „Hochphasen“.
  • Menschliche Beziehungen
    Ich bin nicht der sozialste Mensch und habe die Anzahl meiner Freunde, über die Jahre, auf eine wirklich überschaubare Zahl reduziert. Und selbst die sehe ich nicht mehr besonders häufig.
  • Wissen und Geist
    Auf diesem Feld habe ich vermutlich die wenigsten Defizite. Allerdings gibt es eine Menge, die ich lernen muss, wenn ich mich aus diesem Sumpf herausziehen will. Und … wer weiß … vielleicht ziehst Du ja mit?
  • Lebensfreude und Lebenssinn
    Wie ist das bei Dir? Hast Du ein Ziel im Leben, auf das Du hinarbeitest? Ich jedenfalls nicht. Und ich glaube, dass es ein solches Ziel ist, das ein Leben lebenswert macht. Oder nicht?
  • Berufliches und Finanzen
    Freilich ist Geld allein nicht alles. Aber ohne Geld ist es nun einmal wesentlich schwerer. Geld ist nicht nur das klimpernde Metall in den Hosentaschen oder die vergessenen Scheinchen in der Waschmaschine. Geld bedeutet Möglichkeiten. Und die sind es, um die es mir geht.

Ich weiß nicht, wie es Dir geht. Ich weiß vielleicht nicht einmal so richtig, wie es mir geht. Aber eines ist sicher: Mit Plan geht es besser. Und den haben wir jetzt. So sieht er aus:

Jedes dieser Felder wird ein Themenkreis dieses Blogs. Ich werde in „Wissen und Geist“ nützliche Rezensionen und Inhalte präsentieren, die für mich die Voraussetzung dafür sind, in den anderen Bereichen erfolgreich zu sein. In „Körper und Gesundheit“ kümmere ich mich um … erraten! Genau dieses.

Selbstverständlich werde ich jede Kategorie noch einmal vorstellen, bevor ich sie einsetze. Über Tipps von jemandem, der das vielleicht schon gemacht hat (oder der sich das schon immer mal überlegt hat) würde ich mich übrigens sehr freuen.

Was hältst Du davon? Ist das ein guter Plan?

Foto von JESHOOTS.com von Pexels

About the author

DerSinn

Sinn ist Vater zweier Kinder, ehemaliger Buchhändler und jemand, der nicht gern von sich selbst in der dritten Person schreibt. Manchmal muss er das aber - und dann versucht er sich in eine Art Subtext zu retten, den nicht alle immer gut verstehen.

Früher habe ich hier nur über Bücher geschrieben. Jetzt schreibe ich hier nur über das Leben.

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