Redaktionell

Meine Top-5 Gründe dafür kein Geld von Verlagen zu verlangen

Sollen Blogger für ihre Arbeit bezahlt werden? Von den Verlagen? Ich persönlich habe mich bisher eher gegen Zuwendungen entschieden - und das aus zumindest fünf Gründen.

Wenn’s um das Geld geht…

Die Leipziger Buchmesse (LBM16) hat in diesem Jahr recht prominent das Thema „Bezahlung für Blogger“ aufgeworfen. Selbstredend waren die Rollen gleich zu Beginn der Diskussion klassisch verteilt: Diejenigen, die zahlen sollten, waren gegen eine solche – und diejenigen, die sich etwas Geld erhoffen, waren dafür.

Es wäre jedoch zu kurz gegriffen zu behaupten, die eine oder die andere Seite hätte einfach recht. Klar – wer etwas leistet, der sollte dafür auch entlohnt werden. Und wer eine Leistung annimmt, der sollte dafür auch entlohnen. Wie genau das dann abläuft ist natürlich abhängig von vielen verschiedenen Faktoren – vielleicht beschäftige ich mich ein anderes Mal damit. Ist zwar nicht so, dass ich ein Experte wäre – aber hey, das hier ist mein Blog. Und das allein macht mich zum betroffenen. Auch, wenn ich eigentlich gar kein Geld für meine Artikel hier möchte. Dafür habe fünf Gründe – und an diesen will ich Euch teilhaben lassen.

(1) Neutralität

Ich weiß, ich weiß. Vor allem aus dem Kollegium habe ich nun mit Buh-Rufen zu rechnen. Aber die Tatsache, dass ich mich dazu verpflichtet fühlen würde positiver über die Bücher zu schreiben, für deren Rezension ich bezahlt werde, bleibt. Jetzt könnte man ja argumentieren, dass das zeigt wie unprofessionell ich agiere, wenn ich plötzlich die Selbstzensur anschmeiße sobald Kohle fließt. Stimmt. Aber genau das ist ja auch mein Punkt.

Unprofessionalität ist nämlich genau das, was ich will. Wenn ich mein schriftstellerisches Talent verkaufen wollen würde (eBay – € 1.50 Sofortkauf, nehme ich an…), dann würde ich mich bei einem Magazin bewerben. Als (privater) Blogger möchte ich privat bleiben und mich zu nichts verpflichten.

(2) Zeitpläne

Menschen wie ich haben nicht viel Freizeit. Zwei Kinder halten mich auf Trab und wenn ich nicht gerade umziehe hat meine Frau tolle Pläne für das Wochenende. Meistens enden diese Pläne damit, dass ich irgendwelche schweren Gegenstände durch die Gegend schleppe – aber das tut nichts zur Sache.

Fest steht, dass Bücher zu einem bestimmten Zeitpunkt erscheinen und die Werbemaschinerie der Verlage (so klein sie auch inzwischen sein mag) wird auch zeitlich abgestimmt angeworfen. Und ich? Wenn ich für eine Rezension bezahlt würde, dann müsste mein Text immer zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt online gehen. Damit das möglich ist, müsste ich ihn zum richtigen Zeitpunkt schreiben – und schon haben wir den Salat: Ich habe einen Zeitplan, der einen zweiten Job aus meinem Hobby macht.

(3) Genre

Viele Blogger sind jung und unerfahren. Das sage ich jetzt nicht aus der gönnerhaften Situation eines 33jährigen  heraus, der sich für ach-so-erfahren hält, sondern vielmehr aus der Perspektive eines gutgläubigen Vollidioten, der sich öfter mal für etwas einspannen lässt auf das er keine Lust hat.

Eine große Anzahl von Blogs ist so breit wie möglich angelegt. Der Hinweis darauf, dass man ja nicht nur über Bücher, sondern auch über alles was damit zu tun hätte (und mehr) schreibt, ist ein deutliches Anzeichen dafür, dass man sich nicht festnageln lassen will. Zu lesen worauf man Lust hat ist ja geradezu der Kern des Literaturbetriebs und das Samenkorn seiner Vielfalt. Es schließt diese Freiheit aber nicht nur die Möglichkeit ein Genres für sich zu entdecken, die man bisher noch nicht geschätzt hat (das ist keine Aussage darüber, ob ich jemals Liebesromane aus dem Supermarkt kaufen werde!). Genauso wichtig ist die Möglichkeit auszuschließen etwas zu lesen, das man nicht lesen möchte.

„Du liest doch Zombie-Romane. Willst Du’s nicht auch einmal mit einem Vampir-Krimi versuchen?“ – Ein Satz, vor dem ich mich dann fürchten müsste. Denn die ökonomische Abhängigkeit, die sich unter Umständen durch bezahlte Rezensionen ergäbe, würde mich dann vielleicht wirklich dazu bringen popeligen Blutsaugern dabei zusehen zu müssen, wie sie von abgehalfterten Ex-Cops beim schlürfen des Lebenssaftes ertappt werden.

Nein, danke. Ohne mich.

(4) Einen zweiten Job brauche ich nicht

Selbstverständlich ist dieser Punkt mit anderen auf der Liste verwandt – das hält mich aber nicht davon ab noch einmal herauszustreichen, wie wichtig es mir ist den Blog als Hobby betreiben zu können. Schließlich nörgle ich schon ausreichend über mein Dasein als noch nicht entdeckter Elvis-Imitator. Während ich den Buchhändler gebe. Naja. Jedenfalls könnte ich mich (wenn ausreichend Bezahlung beim Tippen zweitklassiger Kritiken heraus käme) dazu hinreißen lassen in Richtung eines Pseudo-Journalismus abzudriften. Meine Arbeitsstunden reduzieren.

Und *Puff* – schon sind wir in einer neuen Abhängigkeit, die keiner will.

(5) Die Vielfalt leidet

Welche Verlage können es sich denn überhaupt leisten Honorare zu zahlen? Die kleinen? Eher nicht.

Natürlich wären wieder die großen Verlage bevorzugt. Versteht mich nicht falsch – die leisten tolle Arbeit. Aber Werbung für Bücher zu machen wird ohnehin immer schwerer, gilt das Buch doch nicht als das dynamischste aller Bespaßungsutensilien. Auch lassen mickrige Gewinnmargen nicht die zwölfstündige Laser-Show über den Dächern Berlins zu, die einem neuen Stephen King gebühren würde. Der Einsatz des Werbebudgets will also gut geplant sein. Etwas, dass ein kleiner Verlag also nicht hat müsste auch noch akribisch eingeteilt werden.

Ich finde, dass es für die kleinen Verlage ohnehin schon schwer genug ist – und für die großen allenfalls ein weiterer Posten. Die Verlage, die es sich jetzt schon leisten können Banner einzubauen, die würden dann eben dafür sorgen, dass ihre Bücher an möglichst vielen Stellen in möglichst vielen Blogs präsentiert würden und diese somit en passant gleichschalten. Aus reiner Logik – nicht aus böser Absicht.

Aber es kann auch alles anders sein

Natürlich kann ich hier nur für mich sprechen. Es gibt eine Menge Blogs, bei denen ich das anders sehen würde. Nicht zuletzt, weil die Qualität dieser Blogs stimmt und in mancherlei Hinsicht jene von handelsüblichen Pseudo-Qualitätszeitungen übertrumpft. Es gibt auch gute Gründe dafür, diesen Zahlungen zuzustimmen – wenn man sicherstellt, dass die oberen Punkte 1, 2 und 5 nicht außer Acht gelassen werden.

Es ist ein schmaler Grat, auf dem man sich bewegt, wenn man sich für Empfehlungen bezahlen lassen möchte. Das heißt aber nicht, dass es keinen Weg gibt diesen Weg zu bewältigen oder zu verbreitern. 🙂

Das Titelbild stammt von Pexels.com und aus der Public Domain.

About the author

DerSinn

Sinn ist Vater zweier Kinder, Buchhändler und jemand, der nicht gern von sich selbst in der dritten Person schreibt. Manchmal muss er das aber - und dann versucht er sich in eine Art Subtext zu retten, den nicht alle immer gut verstehen.

Viel Erfolg in der kommenden Zombie-Apokalypse! Wer meinen (einschlägigen) Buchempfehlungen folgt, der hat Chancen. Allen anderen kann ich nur empfehlen als Zeichen des Widerstands wenigstens nicht lecker zu schmecken. :)

11 Comments

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Dein Senf:

  • Recht hast du sowieso 😉 lieber Daniel.

    Neutral und unabhängig und FREI (!!!) – besser geht es nun einmal nicht.

    Könnte ich nicht mehr schreiben, wonach mir der Sinn (Zufall ehrlich!) steht, ich würde es lassen.

    Abgabetermin, äh bäh …

    Alles Liebe
    Anna

  • Hallo!

    Danke für diesen Beitrag, es ist der erste, den ich gelesen habe, der gegen Bezahlung argumentiert und dabei nicht auf Kleinkind-Niveau absinkt.

    Ich persönlich finde es vor allem wichtig, dass wir darüber diskutieren. Für mich ist klar, dass eine Bezahlung für Rezensionen nicht funktionieren kann und soll. Denn damit geben wir wirklich die Neutralität auf. Aber viele Blogger haben auch sehr gute Social Media Reichweiten und warum sollten Verlage nicht dafür bezahlen, dass dort entsprechende Links gesetzt werden? Diese müssen ja nicht unbedingt im Rahmen einer Rezension sein sondern können z.B. auch vor erscheinen des Buches sein. Diverse Bloggeraktionen *hust* Witch Hunter *hust* tun ja jetzt schon nichts anderes, als im großen Maßstab Backlinks zu generieren. Und was bekommen die Blogger dafür? Ein Buch, vielleicht, wenn sie bei der Auslosung Glück haben…

    Da meine freie Zeit sich auf die Semesterferien und kostbare freie Stunden im Semester beschränkt kommt für mich es im Moment nicht in Frage, aber es wäre schön, wenn es nicht komplett unmöglich wäre in der Zukunft.

    Liebe Grüße,
    Lena, die deinen Post im übrigen gleich in ihre Linkliste zum Thema aufgenommen hat 🙂

    • eine kurze Gegenfrage: Wieso geben wir unsere Neutralität auf? Denn soweit ich weiß/gelesen/gehört habe, spricht sich keiner FÜR Bezahlungen von der eignen Meinung sprich Kritiken aus! Es viel mehr darum, dass man bei großen Aktionen, die blogübergreifend stattfinden, unterstützt. Keiner verlangt den Mindestlohn 😀 (wenn wäre es sehr makaber…) aber z.B. eine Reiseunterstützung wenn man Schauplätze der Bücher bereist, etc (is nur ein gesponnenes Beispiel :P)

      • Hi! 🙂

        Ich verstehe, was Du meinst. In dem Moment wo Geld fließt ändert sich das Verhältnis von Blogger zu Verlag aber recht deutlich – man wird vom aktiven Fan zum Geschäftspartner. Als solcher ist man dann aber regelmäßiger Kosten- / Nutzen-Rechnung unterworfen und wird zwangsläufig beurteilt.

        Ein Verlag mit politischer Fachliteratur würde nicht unbedingt in einer Zeitung wie der Bild inserieren. Und wenn man die Bücher eines bestimmten Verlags konstant unterdurchschnittlich beurteilt, wird das der Verlag auch bemerken und die Gelder in Richtung des entsprechenden Bloggers stoppen. Egal ob direkt für diese Rezensionen bezahlt wurde (was, wie Du richtig sagst, gar nicht der Mehrheit Wunsch wäre) oder nur für zB Banner-Werbung & Co.

        Die Abhängigkeit, die entsteht sobald Geld fließt, würde also – meiner Meinung nach – über Umwege Einfluss auf das haben, was Blogger schreiben.

        Und jetzt kommt der Plot-Twist: Ich bin ja gar nicht dagegen, dass es die Möglichkeit gibt mit Blogs Geld zu verdienen. Ich glaube nur, dass es recht komplex ist.

        Was ich mir zum Beispiel vorstellen könnte wäre eine Art ‚Presseförderungstopf‘, in den Verlage je nach Größe einzahlen und aus denen je nach Reichweite ausgezahlt wird. So also, dass die Beurteilung von Inhalten keine Rolle mehr spielt.

        Das technisch umzusetzen wird naturgemäß schwierig – und Beschiss ist garantiert.

        Die Reisetätigkeit zu unterstützen (oder zweckgebunden zu bezahlen) wäre ja wieder das Gegenteil davon von Neutralitätsförderung. 😀

        Obwohl … ich hätte natürlich auch gar nichts dagegen. Ich schreibe viel über Science Fiction – und vielleicht wäre das meine Chance auf eine Mars-Expedition. 😉

        Hast Du vielleicht eine Idee, wie man das lösen könnte? Oder hältst Du mich jetzt für korrupt? 😀

        • Eine Marsexpedition wär doch mal was 😀

          Nein, ich verstehe dich und ich sehe bei vielen Diskussionen immer wieder das gleiche Lied: was ist angemessen, was nicht.
          Sollten wir uns bezahlen lassen und Geschäftspartner werden, oder nicht.
          Ich will damit ja auch nicht meinen Lebensunterhalt verdienen, zumindest bisher nicht *hüst* sondern es soll ein Hobby bleiben. Klingt immer alles schon so todernst, dabei spielen wir hier „nur“ mir Gedanken.

          WIr wollten ein Bloggerforum eröffnen, wo genau dieses Thema besprochen wird.
          Da können alle ihren Senf 😉 dazu geben und man kann herausfiltern was Sinn ergeben würde oder utopisch ist.

    • Danke für die Aufnahme – fühle mich geehrt. 🙂

      Ich habe schon an anderer Stelle geschrieben, dass ich dafür bin, dass es Möglichkeiten gibt Geld mit Blogs zu verdienen. Allerdings glaube ich, dass es schwer werden würde den Einfluss unserer Geschäftspartner (also der Verlage) weitestgehend auszuschließen. Es ist definitiv nicht unmöglich.

      Als einzige Möglichkeit fällt mir nur ein eine Art „Topf“ oder „Fonds“ zu generieren, in den die Verlage nach Größe einzahlen und der zB nach Reichweite auszahlt. Technisch schwierig – aber es fällt mir kein besserer Weg ein.

      Hast Du eine bessere Idee?

  • Hallo Daniel,

    uff, endlich bin ich auch hier angekommen, im Moment bin ich etwas leicht, leicht ist gut, verzögert. Hab hier einfach zu viel um die Ohren….

    Aber nun zum Thema… Ich will kein Geld. Klar wär es toll wenn ich was für meine Arbeit bekomme, aber mir reicht das gratis Exemplar da völlig aus. Warum ich kein Geld will? Nun, die Angst meine Neutralität zu verlieren ist es sicher nicht. Meine Meinung kann man sich nicht kaufen. Se wollen ehrliche Worte? Dann müssen sie auch damit leben auch wenn sie bezahlen würden. Oder ich schreibe die Rezi nich. Kam übrigens auch schon vor.

    Nein, mir ginge es dann darum das ich unter Zeitdruck käme, und das muss ja nicht sein. Das ist für meine Schwirigkeit echt nicht zutragend, es würde sich eher verschlimmern, zudem möchte ich lesen worauf ich Lust habe, wann und wie oft ich will. Wenn ich eine Phase habe wo ich vor allem dramatisches lesen möchte, dann bitte, soll es wieder vermehrt Fantasy sein, dann ist das eben so. Chick-Lit gehört gar nicht in mein Beuteschema, aber was ist wenn ich bezahlt würde? Dann müsste ich womöglich Bücher lesen worauf ich gar keinen Bock habe. Nö… Ich hab dazu noch ein Privatleben und das ist nicht grade Ruhig, also kann auch mal was dazwischen kommen. Bei meinem Hobby möchte ich nicht verpflichtet sein. Das soll mir spass machen und nicht zur Arbeit ausufern. Darum möchte ich kein Geld dafür.

    Ich kanns aber nachvollziehen das einige so denken. Da braucht man nur die Vlogger anzusehen, vor allem die in der Kosmetik und Fashion Niesche. Die sahnen echt zum Teil ab. Da kann man schon etwas neidisch werden.

    Wobei vor einigen Jahr das noch überhaupt kein Thema war. Wir Blogger haben uns einfach über ein gemeinsames Hobby ausgetauscht und uns darüber gefreut das es diese Möglichkeit gab. Dazu waren wir im 7. Himmel als wir von den Verlagen oder auch Autoren entdeckt wurden und wir für Reziex. ausgesucht und bedacht wurden. Da wäre keine auf die Idee gekommen da mehr zu verlangen. Es ist und bleibt ein Hobby! Ich find es auch irgendwie schade das sich alles immer in so eine Richtung entwickelt. Ich freue mich über jedes Reziex das hier eintrifft. Und ich bin dankbar das ich immer wieder mal eins zugeschickt bekomme. Ich hab zu blogen angefangen ohne dies im Hinterkopf, damsl wusste ich gar nicht das es sowas gibt. Und mir wär nie in den Sinn gekommen mehr zu wollen.

    Aber das ist nur meine Meinung 😉 Jeder solls so halten wie er es für richtig findet.

    Liebe Grüsse
    Alexandra

    • Liebe Alex,

      dann geht’s Dir ja so wie mir. Ich habe auch gar nichts dagegen, wenn andere mit ihren Blogs Geld verdienen wollen – oder diesen vielleicht sogar professionell betreiben wollen. Für mich stellt sich dann allerdings die Frage, was diese Blogger von „normalen“ Journalisten unterscheidet, die für ein (Online-) Magazin arbeiten.

      Schon klar … dort müsste man sich mit anderen zusammenschließen. Aber das war’s dann auch schon. Man muss eben auch sehen, dass die Verlage nicht so überbordend viel Kohle haben. Einige wenige ausgenommen. Werbemittel einzusetzen ist eben immer schwierig.

      Trotzdem bin ich dafür, dass man sich einmal ein paar Gedanken darüber macht, wie das Ganze eigentlich funktionieren kann. Ich bin Meilen davon entfernt zu sagen niemand darf am Netz verdienen. Oder an seiner Präsenz dort. Das Geschäftsmodell, das durch den Äther geistert, ist mir allerdings ein wenig zu … naiv. Wenn ich das einmal so sagen darf.

      Viele sagen ja, sie wollen nicht für Rezensionen bezahlt werden – nur für alles andere. „Alles andere“ ist aber für die Verlage uninteressant, also würde es (meiner Meinung nach) damit enden, dass die Geldgeber irgendwann ihren Einfluss geltend machen würden. Persönlich habe ich da einschlägige Erfahrungen gemacht.

      Aber das alles soll eben nicht darüber hinweg täuschen, dass ich die Leute das ruhig mal versuchen lassen würde. Denn selbst wenn meine „schlimmsten Befürchtungen“ wahr würden – es wäre noch immer möglich einen Blog zu betreiben ohne davon profitieren / darunter leiden zu müssen. Von daher – macht ruhig. Und ich werde nicht anstehen etwas von dem Kuchen zu naschen, wenn das klappt. 😀

      • Schön das wir uns einig sind 😉

        Ne, das liegt mir nun auch wirklich fern. Es soll jeder so handhaben wie er mag. Und ja, das frag ich mich eben dann auch. Wo soll dann da noch der Unterschied sein. Ja, ich glaube das wird von vielen total überschätzt. Also was die Finanzkraft der Verlage angeht. Und klar, sich mal generell mal die Gedanken machen find ich gut, Ich find es eh schlimm einfach partu zu etwas Nein oder Ja zu sagen, ohne das man sich Gedanken darüber gemacht hat. Vielleicht gibt es ja auch andere Möglichkeiten als den Geld-Austausch?! Sehr viele Blogger würden das ja begrüssen, eine „besser“ Entlohnung zu bekommen.

        Bei mir wird es auch nie Werbung geben auf der Seite, in der Hoffnung etwas Geld zu machen. Es ist mein Hobby und das solls auch bleiben. Ich möchte meine Leser nicht mit Werbung oder sonstigem zu müllen. Und ehrlich, ich selber würde mich schon fragen was eine bezahlte Rezi wert ist. Ich mag da sicher dem ein oder anderen dann Unrecht tun, aber solche Rezensionen gibts ja schon. Agenturen wo du für Rezensionen bezahlst um gute Bewertungen zu bekommen. Und in den selben Topf möchte ich nun mal nicht geschmissen werden.

        Für alles andere… Hm… Tja, für genau das bin ich eigentlich so nicht zu haben. Ich find es oft sehr ermüdend wenn auf 100ten von Blogs plötzlich die selbe Aktion zu lesen ist. Das letzte mal wars ja mit dem Buch „Witch Hunter“ so. Über mehrere Tage die fast genau gleichen Postings. Sorry, man liest das einmal und das wars. Das gehype nervt mich gewaltig, egal wo du hinschaust, du wirst von gewissen Büchern erschlagen. Mir ist schon klar das damit alle auf das Glück hoffen eins der erhofften Exemplare zu gewinnen. Aber ehrlich, je mehr da mit machen je kleiner die Chance. Wenn ich das Buch aber eh umbedingt haben will dann kauf ich es doch. Und am Schluss muss ich da auch noch mit machen weil ich bezahlt werde auch wenn mich sowas selber immer nervt oder mir das Buch vielleicht gar nicht zu sagt?! Nö.. Ohne mich. Wenn ich ein Buch empfehle oder eben nicht, dann nur weil ich es selber gelesen habe und es eben auch begründen kann warum ich das tu.

        Ich auch nicht… 😉 Ich back mir einen eigenen Kuchen *gg*

        • Dazu kann ich ja wohl nur „Mahlzeit“ sagen! 😀

          Die „Witch Hunter“ – Geschichte ist mir scheinbar völlig entgangen. Da werde ich mich demnächst dahinter klemmen. Die ganze Debatte ist ja eine recht spannende Diskussion. 🙂

          • Danke *hahaha*

            Ach, das war nur wieder so ne Aktion wo du, wenn du darüber schreibst, mit etwas Glück ein Exemplar gewinnen konntest. Tja… ich will das Buch auch haben, aber ich kauf mir das selber, eben weil ich mich für das hypen nicht einspannen lassen möchte. Vor allem nicht bevor ich das Buch nicht kenne *gg*

            Hast nicht viel verpasst also. Und ja, diese Debatte ist wirklich recht spannend 😉

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