Buch NerdKids

Frank Einstein: Die Entführung der Roboter

Mit "Frank Einstein" wird Technik für Kinder witzig und interessant vorgestellt. Die Geschichte rund um das kleine Genie und seine zwei Roboter ist nicht nur unglaublich spannend, sondern auch eine tolle Möglichkeit die Lust am Basteln und Lesen anzuregen!

Das kleine Genie von nebenan

frankeinstein1Frank Einstein ist ein ganz normales Genie. Robotik? Logisch! Fortgeschrittene Chemie? Schon am Vormittag. Wie gesagt: ein ganz normales Genie also. Und was macht ein Genie, wenn der mit viel Preisgeld ausgestattete Wissenschafts-Wettbewerb bald stattfindet? Teilnehmen, genau.

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass es sich bei Frank Einstein um einen Jungen handelt? Gut … ich weiß nicht wie alt er genau ist, aber bei Genies kann man das ja auch nie so einfach sagen. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass er nicht in einem staatlichen Labor, sondern in einer kleinen Werkstatt am Rande von Opas ehemaliger Fabrik arbeitet. Und weil „Grampa Al“ seinerzeit diesen Wettbewerb gewonnen und dafür in letzter Zeit so einiges verloren hat, ist es umso wichtiger, dass Franks Beitrag der beste von allen ist.

Und der beste Beitrag von allen ist zweifellos ein Roboter. So ein selbst denkender Roboter wäre sicherlich der Überhammer. Doch kaum ist alles vorbereitet, fällt dummer Weise der Strom aus, weil Grampa Al vergessen hatte die Rechnung zu bezahlen. Enttäuscht zieht Frank von dannen – da geschieht es: Die Einzelteile bauen sich selbst zusammen. Klink und Klank entstehen: Der eine (Klink) ein Bilderbuch-Roboter mit hoher Intelligenz und der andere (Klank) ein … liebenswerter … metallener … äh … Knuddelbär.

Doch weil Frank die beiden nicht höchstpersönlich zusammengeschraubt hat, möchte er sich nicht mehr als seinen Beitrag zum Wissenschafts-Wettbewerb vorstellen. Statt dessen hecken er und sein Freund Watson etwas völlig neues aus. Etwas geniales. Etwas, dass die Welt für immer verändern wird.

Wäre da nur nicht sein alter Widersacher Edison…

Fazit

„Frank Einstein“ ist ein wirklich gelungener Wissenschaftsroman für Kinder. Die eigenwillig passenden Illustrationen passen wunderbar zum Erzählstil des Autors. Vor allem die Details sind ausgesprochen gut gelungen; mit ihnen gelingt es en passant Wissen zu vermitteln. Dabei reicht die Palette von Isaac Asimovs Klassiker ‚Ich, der Robot‘ (für / in dem die Gesetze der Robotik entwickelt wurden) bis zu (kindgerecht gestutzter) Elementarphysik. Auf jeden Fall regt es die Fantasie an und verleitet zu eigenem Experimentieren.

Expterten-Tipp: Wer seinen Kindern dieses Buch zu lesen gibt, sollte dringend seinen Toaster in Sicherheit bringen. 😉


Das Buch

ISBN 978-3-453-26978-1
Preis (D) 12.99 | (A) 13.40
Link zum Buch auf der Website des Verlags

Meine Altersempfehlung: Ab etwa 12 Jahren


Potenzielle junge Leser sollten

  • Mit dem Thema Technik etwas anfangen können
  • Roboter cool finden
  • Gerne basteln

Sprechen Sie doch mit Ihrem Kind über das Buch!

  • Wenn Ihr Kind einen Roboter bauen könnte – was sollte der können?
  • Welches technische Gerät hat Ihr Kind schon einmal repariert – oder zerlegt?
  • Wo würden die Roboter Ihres Kindes wohnen?

About the author

DerSinn

Sinn ist Vater zweier Kinder, Buchhändler und jemand, der nicht gern von sich selbst in der dritten Person schreibt. Manchmal muss er das aber - und dann versucht er sich in eine Art Subtext zu retten, den nicht alle immer gut verstehen.

Viel Erfolg in der kommenden Zombie-Apokalypse! Wer meinen (einschlägigen) Buchempfehlungen folgt, der hat Chancen. Allen anderen kann ich nur empfehlen als Zeichen des Widerstands wenigstens nicht lecker zu schmecken. :)

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